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Bericht zur

Saisoneröffnungsfahrt ins Zillertal 2002                            05. – 08.12.2002

 

Ausweichhotel und Erlebnistoilette 

Auch 2002 führte uns unsere Saisoneröffnungsfahrt ins Zillertal. Wegen eines Umbaues der Küche in unserem Stammhotel Edenlehen mussten wir uns eine neue Bleibe suchen. Die Wahl viel auf den Gasthof „Zeller Stuben“ in Zell am Ziller. Hier mussten wir erleben, wie verwöhnt man nach 6 Jahren Edenlehen in Folge ist. Die Atmosphäre des Hauses und die Zimmer waren eher bescheiden, das Abendessen war in Ordnung. Das Erlebnis der besonderen Art hatten wir gleich am Freitag morgen. Da das Frühstück für 8.00 Uhr bestellt war, wurde der Gastraum auch erst Punkt 8.00 Uhr aufgeschlossen. Für die Frühaufsteher bedeutete dies, etwa 10 min bis eine viertel Stunde im Treppenhaus auszuharren.  Insgesamt erhielt der Gasthof daher die Note bürgerliches Haus mit wenig Komfort für anspruchslose Gäste. Noch am Freitagabend fuhren Rainer Elm und Christof Hüfner zum Hotel Edenlehen und buchten die Unterkunft für 2003. 

Aufgrund des extremen Schneemangels konnten wir nicht wie erhofft in der Zillertalarena fahren. Dafür bot der keines Wegs überfüllte Tuxer Gletscher gute Skibedingungen und akzeptables Wetter. Am Nachmittag empfingen uns unsere Winterwanderer Elke und Norbert am Bus und berichteten über die Apres Ski Bar „Tuxer Tenne“ in der sogar der Toilettengang zum Erlebnis würde.

Einige der Teilnehmer (auch der Verfasser dieses Berichtes) wollten sich einen eigenen Eindruck verschaffen. Tatsächlich, die neu erbaute Bar war im Stil eines alten Bergbauernhofes eingerichtet und auf den Toiletten, mit alten Tränksteinen und alten Holztüren mit Herzchen, wurde man von Musik- und Lichteffekten kombiniert mit modernster Sanitärtechnik überrascht. Hier wird das Wasser lassen wirklich zum Erlebnis – Wir geben das Prädikat: weitersagen.

Das Highlight des 2. Tages wurde der Hüttenabend auf Hansis Sunalm in Gerlos, die allen Kennern der Zillertalarena als zukünftige Apresski-Hütte bekannt sein dürfte. Nach einem fast einstündigen Aufstieg empfing uns Paul Birkenbach mit einem Ständchen auf seiner Trompete. Vom Aufstieg erschöpft schmeckten uns die Schinken-/Käseplatten besonders gut.

Vons und Hubert (alias Stefan Vonderlehr und Hubert Happ) sorgten mit nicht ganz jahreszeitlich korrekten Liedern wie „Rosamunde“ für Stimmung. Die musikalische Höhepunkt wurde allerdings erst auf der Rückfahrt von Gerlos nach Zell erreicht, als Stefan und Hubert zur Freude der hinteren Bushälfte und zum Leid der vorderen Bushälfte noch einmal zu Höchstform aufliefen.

Am Sonntag sollten die Fahrtteilnehmer noch einmal ein bisher noch nicht angefahrenes Skigebiet im Zillertal kennenlernen. Es ging nach Kaltenbach ins Skigebiet Hochzillertal. Bei gerade noch akzeptablen Schneeverhältnissen im unteren Bereich und sehr schönem Wetter verlebten fast alle Teilnehmer noch einen schönen letzten Skitag, Mit der Verbindung nach Hochfügen, die voraussichtlich 2003/2004 eröffnet wird, könnte sich das Skigebiet zu einem echten Sahnestückchen entwickeln.

Leider mussten wir kurz vor Mittag den ersten schweren Skiunfall eines unserer Teilnehmer erleben. Paul Meingast wurde von einem einheimischen Jugendlichen von hinten angefahren und zog sich einen schweren Schienbein zu. Fast eine halbe Stunde musste er auf der schattigen Piste ausharren, bist ihn der Rettungshubschrauber abholen konnte. Ein Flug ins Tal war aufgrund der dichten Wolkendecke nicht möglich, so dass Paul erst zur Bergstation geflogen und von dort mit der Seilbahn ins Talund ins Krankenhaus nach Schwarz gebracht wurde. Festzuhalten ist, dass sich zum einen 6 oder 7 Fahrtteilnehmer um eine Sicherung des Unfallortes kümmerten und zum andern die übrigen Skifahrer zum Teil mit einer unverständlichen Rücksichtslosigkeit der Unfallstelle näherten.

Skifahren bleibt ein gefährlicher Sport, bei dem man auch unter den Fehlern und der Unvernunft der anderen leiden muss.

Besonders bedanken konnten sich die Fahrtteilnehmer bei Wolfgang Wess, der mit eigenem PKW angereist, wie selbstverständlich bereit war, Pauls Koffer nach Schwarz ins Krankenhaus zu fahren. Alternativ wäre der Bus auf der Heimfahrt erst in Schwarz vorbeigefahren, dies hätte eine Verzögerung von gut einer Stunde ausgemacht.

Durch den Unfall etwas in der Stimmung gedrückt verlief die Heimfahrt recht ruhig und alle waren müde und zufrieden als uns unser Busfahrer Rudi Gelinek gegen 24.00 Uhr in Flieden ablieferte.

 

   
   
   
   

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Last Update : 19.12.04 / webmaster@skiclub-flieden.de / © Copyright 2001